Wie wichtig, und wie unwichtig, die Arbeit ist

Meine Vorstellung vom guten Leben

Ich wünsche mir eine Welt, in der jeder Mensch die Chance auf ein gutes Leben hat. So steht es in meiner Vision. Aber was ist das, ein gutes Leben? Und was hat dein gutes Leben mit den Chancen anderer Menschen zu tun? Dazu findest du hier ein paar Gedanken und Impulse.

Dein gutes Leben steht nicht in Konkurrenz zu dem guten Leben anderswo auf der Welt

Der wichtigste Gedanke vorweg: Du musst nicht entscheiden, ob du ein gutes Leben haben oder die Welt ein Stück besser machen willst. Beides hängt zusammen. Wenn du ein Leben führst, das dir als Mensch entspricht, leistet du einen Beitrag zu einer gerechten Welt.

Gesund, sicher und selbstbestimmt

Gibt es objektive Kritierien für ein gutes Leben? Wenn überhaupt, dann sehr grundlegende. Frei sein von Hunger und Krankheit, überhaupt alle Grundbedürfnisse gesichert zu wissen. Sein Leben selbstbestimmt gestalten zu können.

Wir haben eher zu viel als zu wenig

Die meisten Menschen in meinem persönlichen Umfeld müssen sich über ihre Grundbedürfnisse keine Sorgen machen. Trotzdem sind nicht alle glücklich. Warum? Weil ihr Leben nicht ihnen entspricht. Wer einen Job hat, der sich sinnlos anfühlt, kauft sich zur Entschädigung Produkte, die er eigentlich nicht braucht. Und hat dann noch nicht mal Zeit sie zu nutzen. Hallo Stress, Hallo Überfluss.

Wir haben verlernt, uns selbst zuzuhören

Ich glaube, dass wir eigentlich wissen, was gut für uns ist. Wir müssen nur wieder lernen, uns selbst zuzuhören. Es geht nicht darum, uns und unser Leben zu optimieren. Es geht darum, wir selbst zu sein. Das klingt natürlich viel einfacher als es ist. Wir müssen erst lernen, wer wir sind und was wir wollen. Wer es schafft dieses Wissen in sein Leben zu integrieren, wird auch die Welt verändern. Es geht nicht darum, ein besserer Mensch zu sein. Es geht darum im Einklang mit dir selbst zu leben.

Meine persönliche Definition vom guten Leben

Für mich persönlich gehören zum Beispiel folgende Aspekte zu einem guten Leben dazu:

  • Zeit für das, was wichtig ist: Das gute Leben hat für mich viel mit Zeit zu tun. Zeit für das, was mir guttut. Zeit für das, was mir wichtig ist. In den Himmel gucken, zum Beispiel. Meine Arbeitszeit möchte ich Themen widmen, hinter denen ich stehe. Ich möchte in meinem Alltag präsent sein und die Menschen um mich herum wahrnehmen können. Ich möchte Zeit haben, Sachen zu hinterfragen und zu verstehen.
  • Das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein: Es geht mir nicht darum, immer wieder das nächste Ziel zu erreichen. Es geht mir um das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dass alles so weitergehen darf, wie es gerade angelegt ist. Ich möchte so leben, dass sich jeder Schritt, wie ein Schritt in die richtige Richtung anfühlt.

Wie ist es bei dir? Was gehört für dich zu einem guten Leben dazu?

Was hat das gute Leben mit der Welt zu tun?

Ich möchte mich nicht in einer Heile-Welt-Blase verstecken. Ich bin durch meine Arbeit, meinen Konsum, meine Freizeit in den Rest der Welt eingebunden. Damit bin ich in viele Widersprüche verstrickt. Indirekt profitiere ich von einer, in vielen Punkten ungerechten, Weltwirtschaft. Wir können nicht alle diese Widersprüche auf einmal auflösen, aber wir können uns immer wieder neu für ein gutes Leben entscheiden.

Welche Themen beschäftigen dich besonders? Was macht dich wütend? Was gibt dir Hoffnung?

Jeder Schritt zu einem guten Leben ist wie ein Stein, der ins Wasser geworfen wird und Wellen schlägt.

Es ist egal, womit wir anfangen. Wir können bewusster konsumieren, unsere Beziehungen aufmerksam und empathisch gestalten, uns einen Job mit Sinn suchen. Jede Veränderung bringt andere Veränderungen mit sich. Es ist nicht wichtig, womit du anfängst. Es ist wichtig, dass du anfängst – und dran bleibst.

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